18
Feb
2009

Ausbildungsmarkt als Fels in der Wirtschaftskrisen-Brandung

Im ersten JobScout24 Arbeitsmarkt-Ticker des Jahres 2009 konnten wir positive Neuigkeiten vermelden: Erstmals seit drei Monaten waren im Dezember 2008 wieder ansteigende Stellenausschreibungen zu verzeichnen. Licht am Ende des Tunnels? Diese Hoffnung muss nach der Auswertung der Januar-Zahlen erst einmal begraben werden.

Es bleibt bei einem vorläufigen Zwischenhoch. In Summe fallen die Prognosen für den deutschen Arbeitsmarkt eher negativ aus. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass die bei genauerem Hinsehen vereinzelt wahrnehmbaren positiven Signale wenig Beachtung finden: Carsten Brzeski, Bankvolkswirt der ING Bank, beispielsweise hält die Strukturreformen der vergangenen Jahre für durchaus geeignet, um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt abzumildern.

Die EU will Maßnahmen ergreifen, um die Beschäftigungslage zu stabilisieren und hat für Mai einen außerplanmäßigen Sondergipfel zu diesem Thema einberufen. Das verstärkte Ausweichen der Unternehmen auf Kurzarbeit statt auf Entlassungen zeugt davon, dass diese Firmen Licht am Ende des Tunnels sehen.

Der Ausbildungsmarkt bleibt nach Aussage von Otto Kenzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, weiterhin stabil – eine These, die übrigens nicht nur unsere Auswertungen, sondern auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt stützen.

Mehr Details gefällig?
Die findet Ihr in der Februar-Ausgabe des JobScout24 Arbeitsmarkt-Tickers.


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