Die Würfel sind gefallen: Auch wenn es aktuell ein wenig ruhiger um unseren amtierenden Bundesaußenminister geworden ist, die jüngste Fettnäpfchen-Serie hat JobScout24 Nutzer doch zu der Überzeugung gelangen lassen, dass ein Coach für Fragen der Diplomatie und Rhetorik doch keine schlechte Lösung wäre… Euer Wunsch ist uns Befehl! Wir suchen ab sofort einen “PR-Coach für das Marketing-Büro des Bundesministers des Ausfälligen Amtes”!
Und das Beste daran: Leistung lohnt sich!Ihr könnt Euch bewerben – und eine spätrömisch-dekadente Reise nach Berlin gewinnen! Aber Ihr müsst Euch schon ins Zeug legen, denn wir sind zwar total liberal, aber auch bei uns gibt’s keinen anstrengungslosen Wohlstand… Zeigt uns, dass (Bewerbungs-)Rhetorik für Euch kein Fremdwort ist und dass Ihr des Ausfälligen Amtes würdig seid! Wir freuen uns auf kreative Anschreiben, beeindruckende Lebensläufe und vor allen Dingen auf rhetorische Brillanz… Denn so ein Guidomobil als Dienstwagen will schon hart erarbeitet sein
Schickt Eure Bewerbungen bis spätestens 30. April an: gelb@jobscout24.de
Der ein oder andere unserer fleißigen Blog-Leser hat es vielleicht bemerkt: Wir von JobScout24 haben uns einen kleinen Scherz mit unserem amtierenden Fußball-Bundestrainer erlaubt – und kurzerhand seinen Posten für nach Südafrika in Aussicht gestellt. Aber nicht zu früh gefreut! Denn wer den deutschen Fußball repräsentieren möchte, der muss sich mächtig ins Zeug legen. Reisebereitschaft, Flexibilität, Kritikfähigkeit, Erfahrung im Umgang mit Medien, Menschenführung, interkulturelle Kompetenz – klassische Manager-Qualitäten werden hier gefragt. Dazu kommen selbstredend Anforderungen an die körperliche Fitness – bis hin zur Abwesenheit einer Gräserallergie. Schließlich bietet der Job auch einiges: Rampenlicht, Schleudersitzpotenzial, die Arbeit im Team, etwa 40 Mio. Co-Trainer, ausgefüllte Wochenenden, und dergleichen mehr.
Und wieder mal hat sich gezeigt: König Fußball regiert die Welt… Die gute Resonanz auf unsere Spaß-Stellenausschreibung für das Amt des Fußball-Bundestrainers hat uns selbst überrascht. Vielen Dank an dieser Stelle auch für die zum Teil wirklich witzigen Bewerbungen! Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, dem Wunsch unserer Nutzer nach “Mehr” nachzukommen – und setzen noch einen drauf: Stimmt mit ab! Zur Wahl stehen:
Motivationspsychologe (m/f) mit Expertise in Bindungsfragen für die österreichischen Ski-Olympioniken – damit’s mit den Medaillen auch mal wieder klappt.
Ritualbeauftragter (m/f) für die Bundeswehr – damit nicht nur die oberbayerischen Gebirgsjäger ihren Spaß haben.
Piloten (m/f) für die deutsche Fluggesellschaft mit dem Kranich – damit dort auch mal wieder gearbeitet wird.
Rhetorik- & Diplomatie-Coach (m/f) für den deutschen Außenminister – damit der Gute sich mal wieder auf’s Wesentliche konzentrieren kann anstatt sich dauernd verteidigen zu müssen.
Schon in der kommenden Woche erfahrt Ihr, wie’s weiter geht… und vielleicht könnt Ihr ja mit Eurer Online-Bewerbung auch gewinnen… Mehr demnächst in diesem Theater.
“Sie soll hässlich lachen können und keine Katzenallergie haben”. So lauteten die Anforderungen an Bewerber, die für den außergewöhnlichen Job als Hexe in einem britischen Freizeitpark vorsprachen. Die Arbeitsbedingungen klingen verlockend: Die Hexe arbeitet nur an Wochenenden und in den Schulferien. Bei umgerechnet 58.000 Euro Jahresgehalt ließen sich hunderte von Bewerbern locken. Vor einer Jury gaben sie ihre übelsten Flüche, ihr gellendestes Gelächter und ihre fruchterregendsten Schreie zum Besten.
“Hexe” ist offenbar ein ganz normaler Job – fluchen, gackern und grölen kennt man doch aus jedem normalen Büro!
In meinem Film habt ihr es ja vermutlich schon gesehen: Eingestellt hat mich die Firma “Happy Ei” als Handzettelverteiler. Sprechen sollte ich eigentlich nicht. Aber jetzt bin ich befördert worden, und zwar zum “Offiziellen Happy Ei Repräsentanten im EInzelhandel”. Und das schon nach so kurzer Zeit… Es ist großartig! Hoffentlich bekomme ich bald auch Visitenkarten. Sie sagen, ich hätte total viel Talent für öffentlichkeitswirksame Tätigkeiten. Ehrlich gesagt, ich finde es auch angenehm, dass ich jetzt nicht mehr vor dem Supermarkt stehen muss, sondern neben dem Eier-Regal im Laden. Bei schlechtem Wetter – und es regnet momentan ja doch ziemlich häufig – ist das schon schön, im Trockenen zu repräsentieren. Weiterlesen »
Eine Frage, die mir momentan ständig gestellt wird, ist die, ob ich gerade Urlaub habe. Klar, warum sollte man sonst morgens um elf oder nachmittags um drei zum Friseur gehen, shoppen oder zum Zahnarzt. Es gibt zwei Möglichkeiten auf diese Frage zu reagieren: Einfach lügen und „Ja“ sagen. Oder die Wahrheit…
Ich entscheide mich fast immer für die Wahrheit. Erstens weil ich einfach ein ehrlicher Mensch bin. Zweitens weil ich vielleicht etwas exhibitionistisch veranlagt bin. (Warum würde ich sonst hier bloggen? Oder ist das eher masochistisch?). Und drittens weil es durchaus amüsant ist, die Reaktionen der Menschen zu beobachten, die einen gar nicht kennen. Wie ich ja schon schrieb, sind die Reaktionen der Menschen eh sehr unterschiedlich. Noch lustiger wird es, wenn man völlig Fremden davon erzählt. Weiterlesen »
Na ja, fast… Heute ist jedenfalls ein Supertag, so ein richtiger Eieiei-Verpoorten-Tag! Erst seit einem Monat arbeite ich bei “Happy Ei” – und schon bin ich zum Mitarbeiter des Monats gewählt worden! Und jetzt kommt’s noch besser: Seit heute ist der “Happy Ei”-Film mit MEINEM Vorstellungsgespräch online! Sie nennen es Employer Branding – was auch immer das heißen mag… Darauf einen Fluffy Duck! Das ist mein absoluter Lieblings-Cocktail… Dazu aber später mehr. Erst mal möchte ich Euch erzählen, wie ich an diesen Job gekommen bin.
Loreleis erstes Babyfoto. Aus unerfindlichen Gründen hat ihre Mutti sie danach verstoßen.
Alles fing vor knapp zwei Monaten an mit meiner Bewerbung bei “Happy Ei”. Ihr müsst wissen, ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Dort hat ich auch meine eigene Wohnung. Als kleiner Junge hatte ich ein eigenes Huhn namens Lorelei. Ich habe diese Altsteirer Henne GELIEBT. Leider ist Lorelei mit fünf Jahren im Suppentopf gelandet, weil sie irgendwie keine Eier mehr legen wollte. Ich habe eine geschlagene Woche kein Wort mehr mit meinem Vater gesprochen. Aber Hühner und ihr Produkt, das Ei, faszinieren mich auch heute noch. Deshalb hab ich mich natürlich sofort bei “Happy Ei” beworben. Eine Woche später hatte ich dann ein Vorstellungsgespräch bei meiner Traumfirma.
Frau Meier-Eggers war total nett zu mir. Die Frau versteht echt was von ihrem Handwerk. Es ist ja total wichtig, den richtigen Mitarbeiter für so einen anspruchsvollen Job wie meinen auszuwählen. Schließlich steh ich ja jeden Tag in der Öffentlichkeit. Deshalb hat sie natürlich auch genau überprüft, ob ich die nötigen Qualifikationen habe – Hard Skills hat sie das genannt. Gut, ihre Hände waren ein bisschen kalt, aber ehrlich gesagt hat mich das gar nicht gestört… *zwinker*
Puh, jetzt ist es schon total spät und ich muss Schluss machen. Schließlich bin ich morgen wieder im Einsatz… Aber kuckt Euch doch schon mal „meinen“ Film an… Weiterlesen »
Ja wahnsinn. Da surfe ich heute auf web.de und finde einen Artikel über eine tchechische Klinik, die Mitarbeiter mit gratis Brust-OPs, Fettabsaugungen und Bauchstraffungen lockt.
So hat der Mangel an Ärzten, Krankenschwestern etc. bei dieser Privatklinik die Personaler dazu veranlasst, auf ungewöhnliche Methoden zur Rekrutierung von neuen Mitarbeitern zurückzugreifen.
Wie dürfen wir uns das jetzt vorstellen?
Am ersten Arbeitstag werden einem die Kollegen kurz vorgestellt und man darf sich noch am selben Tag von einem von ihnen “verschönern” lassen? Gut, der Arbeitsatmosphäre tut es sicherlich keinen Abbruch, wenn hier Frauen mit Superbusen und Männer mit makellosen Körpern und/ oder Gesichtern durch die Gänge laufen.
Die Patienten freuts auch. Sie können direkt am Arzt und der Krankenschwester begutachten, wie die Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit verrichten. Dass es aber auch billiger geht, sieht man hier.
Was mir allerdings ein wenig Sorgen bereiten würde, wäre die Qualität der Bewerber. Damit meine ich aber nicht die äußeren Merkmale. Vielmehr würde ich mir Gedanken machen, wenn sich die Leute nur für einen Job interessieren, der ihnen ein gratis Make-Over garantiert.
Und die Moral von der Geschicht? Job und Schönheits-OP beißt sich nicht.
Die klassische Hausfrau gibt es heute nicht mehr! Was für Männer bittere Erkenntnis ist, kann man für die Emanzipation als Erfolg auf ganzer Linie bezeichnen. Der heutige „Beruf“ der „Familienmanagerin“ weist doch gewisse Unterschiede zur „Hausfrau“ von 1955 auf. Diese wollen wir Euch heute noch gerne mit einem Augenzwinkern aufzeigen. Die Punkte von 1955 stammen tatsächlich aus dem Handbuch der Firma Miele aus eben diesem Jahr. Die 2009er Version ist unsere Interpretation der heutigen Lage:
Punkt 1: Essenszubereitung
1955: Halten Sie das Abendessen bereit. Planen Sie vorausschauend, evtl. schon am Vorabend, damit die köstliche Mahlzeit rechtzeitig fertig ist, wenn er nach Hause kommt. So zeigen Sie ihm, dass Sie an ihn gedacht haben und dass Ihnen seine Bedürfnisse am Herzen liegen. Die meisten Männer sind hungrig, wenn sie heimkommen und die Aussicht auf eine warme Mahlzeit (besonders auf seine Leibspeise) gehört zu einem herzlichen Empfang, so wie man ihn braucht.
2009: Es ist nicht Deine Schuld, dass du nie kochen gelernt hast. Lege ihm den Zettel mit der Nummer des Pizzaservices auf den Tisch, bevor du zu Deinen Mädels gefahren wirst.
Punkt 2: Styling
1955: Machen Sie sich schick. Gönnen Sie sich 15 Minuten Pause, so dass Sie erfrischt sind, wenn er ankommt. Legen Sie Make-up nach, knüpfen Sie ein Band ins Haar, so dass Sie adrett aussehen. Er war ja schließlich mit einer Menge erschöpfter Leute zusammen.
2009: Spar Dir die Schminke und das Make-Up für besondere Anlässe auf. Er hat Dich ja bereits geheiratet…
Punkt 3: Haushalt
1955: Räumen Sie auf. Machen Sie einen letzten Rundgang durch das Haus, kurz bevor Ihr Mann kommt. Räumen Sie Schulbücher, Spielsachen, Papiere usw. zusammen und säubern Sie mit einem Staubtuch die Tische.
2009: Mach ihm eine Szene, dass er sich endlich um die Haushälterin kümmern soll, die er Dir versprochen hat! Mach ihm klar, dass Shopping auch anstrengend ist!
Punkt 4: Wärme
1955: Während der kälteren Monate sollten Sie für ihn ein Kaminfeuer zum Entspannen vorbereiten. Ihr Mann wird fühlen, dass er in seinem Zuhause eine Insel der Ruhe und Ordnung hat, was auch Sie beflügeln wird. Letztendlich wird es Sie unglaublich zufrieden stellen, für sein Wohlergehen zu sorgen.
2009: Hol ihm die Axt aus dem Keller und lass ihn sich im Wald austoben.
Punkt 5: Kinder
1955: Machen Sie die Kinder schick. Nehmen Sie sich ein paar Minuten, um ihre Hände und Gesichter zu waschen (wenn sie noch klein sind). Kämmen Sie ihr Haar und wechseln Sie ggf. ihre Kleidung. Die Kinder sind ihre “kleinen Schätze” und so möchte er sie auch erleben.
2009: Kinder? Sag ihm, Du hast Migräne… schon wieder.
Punkt 6: Lärm
1955: Vermeiden Sie jeden Lärm. Wenn er nach Hause kommt, schalten Sie Spülmaschine, Trockner und Staubsauger aus. Ermahnen Sie die Kinder, leise zu sein.
2009: Kauf ihm Ohrstöpsel und leg ihm immer ein Paar davon vor die Haustüre.
Punkt 7: Begrüßung
1955: Begrüßen Sie ihn mit einem warmen Lächeln und zeigen Sie ihm, wie aufrichtig Sie sich wünschen, ihm eine Freude zu bereiten. Begrüßen Sie ihn nicht mit Beschwerden und Problemen. Ihr Ziel sollte sein: Sorgen Sie dafür, dass Ihr Zuhause ein Ort voller Frieden, Ordnung und Behaglichkeit ist, wo Ihr Mann Körper und Geist erfrischen kann.
2009: Drohe ihm eine Trennung an, wenn er 5 Minuten zu spät kommt. Denk immer daran, Ihr habt keinen Ehevertrag abgeschlossen!
Punkt 8: Bequemlichkeit
1955: Schieben Sie ihm sein Kissen zu Recht und bieten Sie ihm an, seine Schuhe auszuziehen. Sprechen Sie mit leiser, sanfter und freundlicher Stimme. Machen Sie es ihm bequem. Lassen Sie ihn in einem gemütlichen Sessel zurücklehnen oder im Schlafzimmer hinlegen. Halten Sie ein kaltes oder warmes Getränk für ihn bereit.
2009: Mach ihm klar, dass der Hund jetzt auf dem Sofa liegt und beichte ihm, dass der Nachbar das Bier ausgetrunken hat…
Wie wird das Ganze wohl in 50 Jahren aussehen? Als Mann wird mir Angst und Bange…
Heute war es soweit: Der „best job in the world“ wurde an Ben S. aus Hampshire, England vergeben. In einem mehrtägigen Assessment-Center konnte er sich gegen 15 andere Finalisten durchsetzen.
Seine Aufgabe wird es ab dem 1. Juli 2009 sein, die herrliche Inselwelt rund um die Inseln des Great Barrier Reefs zu pflegen. Nebenbei muss er einen Video- und Textblog über die Erlebnisse während seines sechsmonatigen Aufenthaltes schreiben. Zusätzlich zu dieser unvergesslichen Zeit bekommt er einen nicht zu verachtenden Lohn von ca. 150.000 AUD (ca. 81.000 €) und eine kleine Villa für die Dauer seines Aufenthalts gestellt.
Der wohl angenehmste Job der Welt wurde Anfang 2009 vom Tourism Queensland (Australien) ausgeschrieben. Das Bewerbungsverfahren war kein klassisches Auswahlverfahren, sondern eher ein Casting. Jeder Bewerber musste bis Ende Februar ein Bewerbungsvideo einsenden. In der letzten Runde wurden 15 Bewerber und ein von den Usern gewählter Kandidat auf verschiedene Inseln des Great Barrier Reefs eingeladen und müssten in umfangreichen Tests ihr Geschick unter Beweis stellen. Unter den Finalisten, die aus allen Ländern der Welt kommen, hat es sogar eine Deutsche geschafft sich zu qualifizieren.
Infos zum Gewinner und zu den anderen Kandidaten finden Sie hier.
Wolltet Ihr schon immer einmal etwas wirklich Sinnvolles tun? Bei gutem Wetter draußen arbeiten, mit netten Kollegen und gleichzeitig auch noch bei der Bewahrung unserer schönen Natur helfen? Ihr denkt wohl, das sind jetzt drei Wünsche auf einmal und das gehört in ein Überraschungsei aber nicht in die Jobwelt. Denkst! Alles zusammen gibt es in der Schweiz – denn dort kann man jetzt Felsenputzer werden.
Ihr könnt dabei sein, wenn etwas wirklich Großes gerettet wird: die Alpen. Ohne die Felsenputzer wird die Spitze des Matterhorns schon in wenigen Jahren durch den aggresiven Vogeldreck komplett aufgelöst sein. Seid dabei und rettet unsere Alpen!