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25.08.2010

Aktenzeichen XY undiskriminiert: Anonyme Bewerbungen auf dem Prüfstand

Gepostet von Alexandra  -  1 Kommentar  - Kategorien: Allgemein, Arbeitsmarkt, Rund um die Bewerbung

Und schon wieder ist es passiert: “Job Sauerei! Sekretärin mit 49 zu alt!” So titelt die BILD heute und deckt damit nach der Ossi-Frau erneut einen Fall von unerlaubter Diskriminierung bei der Auswahl von Bewerbern auf. Nun, man könnte es sich jetzt leicht machen und sich insgeheim köstlich amüsieren über die Schusseligkeit der Personaler, die Unterlagen mit entlarvenden Vermerken an die Bewerber zurück schicken. Man kann sicher auch nicht leugnen, dass die Qualifikation allein nicht ausschlaggebend dafür sein kann, ob ein Bewerber für eine zu besetzende Position geeignet ist. Schließlich muss auch gewährleistet sein, dass der Kandidat sich gut ins Team integrieren lässt. Hier entscheidet also nicht selten die berühmte “Chemie”.  Das ist u.a. eine der Fragen, die es im Vorstellungsgespräch zu klären gilt.

Doch vor das Vorstellungsgespräch hat der liebe Gott das Sichten von Bewerbungen und auswählen der zum Gespräch zu ladenden Kandidaten gesetzt. Und hier stellt sich tatsächlich die Frage: Brauche ich für diese Erstauswahl Informationen wie Geschlecht, Alter, Nationalität, etc.? Der Spiegel berichtet heute von einem löblichen Experiment: Fünf Firmen testen ab Herbst anonyme Lebensläufe für die Bewerberauswahl. Ernüchternd daran ist allerdings, dass die Deutsche Post, die Telekom, L’Oréal Deutschland, die Mydays GmbH sowie der Konzern Procter und Gamble als einzige unter 30 von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes angefragten Unternehmen bereit waren, an  diesem einjährigen Experiment teilzunehmen.  Immerhin: Auch die Bundesagentur für Arbeit will ab Mitte nächsten Jahres Bewerbern die Möglichkeit bieten, die Übermittlung von Alter und Geschlecht zu verhindern.

Ich bin ehrlich gesagt sehr gespannt, ob das anonyme Bewerbungsverfahren sich durchsetzt. In anderen Ländern scheint es ja auch zu funktionieren. Ob man allerdings ein Umdenken erzwingen kann oder ob AGG-konforme Lebensläufe bestenfalls zu “nachgelagerter Diskriminierung” im Anschluss an das Vorstellungsgespräch und damit zu einem Anstieg der Anzahl an Auswahlgesprächen führt, das bleibt abzuwarten.

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10.02.2010

Bewerbungsfotos Richtig Gemacht

Gepostet von Rajiv  -  0 Kommentare  - Kategorien: Rund um die Bewerbung

Da wir in letzter Zeit so viele Anfragen bezüglich Bewerbungsfotos bekommen haben, will ich an dieser Stelle auf einen früheren Blog-Eintrag von uns verweisen. Unter Bewerbungsfotos: Richtig Gemacht findet Ihr das Wichtigste was man zum Thema Bewerbungsfotos wissen muß.

Der erste Eindruck zählt bekanntlich viel, also ist dieses Thema natürlich ein Dauerbrenner ;-)

Abgesehen davon, muss ein Fotoshooting nicht unbedingt als Pflichtveranstaltung gesehen werden. Professionelle Bilder kann man auch für private Anlässe, oder auch nur aus Spaß machen lassen.

Bei dem Fotoshooting Erlebnis von Jochen Schweizer zum Beispiel kann man genau die Fotos machen lassen, die man schon immer haben wollte, und das von professionellen Fotografen!

Wie Ihr also seht, müssen Fotoshootings nicht immer bierernst sein…

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08.01.2010

Job Interview mal schonungslos ehrlich

Gepostet von Alexandra  -  0 Kommentare  - Kategorien: Jobbörsen und -blogs, Lustige Jobwelt, Rund um die Bewerbung

Wer kennt sie nicht, die typischen Fragen im Vorstellungsgespräch? Was ist Ihre größte Schwäche? Wo sehen Sie sich in X Jahren? Warum möchten Sie in unserer Firma arbeiten? Und wer war nicht schon mal kurz davor, diese Fragen einfach schonungslos ehrlich zu beantworten? Jochen Mai zeigt in seinem aktuellen Beitrag auf karrierebibel, wie’s – rein theoretisch – geht. Mein persönlicher Favorit:

“Arbeiten Sie lieber im Team oder lieber individuell?
In den vergangenen Jahren habe ich festgestellt, dass ich am liebsten gar nicht arbeite. In Gruppen bin ich allerdings besonders gut darin, Aufgaben an jene Teammitglieder zu delegieren, die es gar nicht abwarten können, sich zu beweisen. Aber alleine ist es natürlich viel leichter zu prokrastinieren und wichtige Projekte einfach vor sich herzuschieben. Sie können mir aber auch gerne Personalverantwortung übertragen. In Sachen Andere-in-den-Hintern-treten bin ich nahezu unschlagbar.”

Der Beitrag ist köstlich – danke dafür!

Wie immer hier der Hinweis: Don’t try this at home… bzw. im Vorstellungsgespräch. Übrigens: Wer sich adäquat auf diese und 90 weitere potentielle Interview-Fragen vorbereiten möchte, wird ebenfalls auf karrierebibel fündig.

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14.12.2009

“Abgefahrene” Bewerbung: Mit dem Smart zum neuen Job?

Gepostet von Alexandra  -  3 Kommentare  - Kategorien: Lustige Jobwelt, Rund um die Bewerbung

Wer heutzutage eine Job sucht, der muss erfinderisch sein. Das hat sich auch ein cleverer Betriebswirt Lars A. aus dem Raum Hannover gedacht und kurzerhand seinen Lebenslauf auf einen Smart geklebt:

Smarte Bewerbung (1)

Wer einen Blick auf die dort angekündigte Website www.smarte-bewerbung.de wirft, der findet detaillierte Informationen über Lars: Anschreiben, Kurzprofil, Lebenslauf und Kontaktdaten. Originell ist die Idee allemal. Besonders clever: Lars konnte für seine Aktion sogar Sponsoren gewinnen. Hut ab… Das denkt sich auch die Lokalpresse und hat bereits über Lars berichtet:

http://www.neuepresse.de/Hannover/Aus-der-Region/An-der-Leine/Seelze/Das-Auto-wird-zur-Bewerbungsmappe

Wir von JobScout24 wünschen Lars in jedem Fall viel Erfolg mit seiner “abgefahrenen” Bewerbung!

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04.12.2009

Sorgfalt bei Online Bewerbungen

Gepostet von Rajiv  -  0 Kommentare  - Kategorien: Rund um die Bewerbung

In Deutschland gehen knapp zwei Drittel der Stellenbesetzungen bei großen Unternehmen mittlerweile auf Online-Verfahren zurück, ergab vor kurzem eine Studie des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Uni Frankfurt am Main.

Als eine der größten Online-Stellenbörsen Deutschlands ist JobScout24 natürlich bestens mit diesem Thema vertraut. Viele Bewerber wissen jedoch nicht, dass es auch bei „virtuellen“ Bewerbungen formale Regeln gibt die man einhalten sollte.

Was man alles beachten sollte, damit die Online-Bewerbung ein Erfolg wird, könnt ihr in unseren Do’s and Don’ts nachlesen.

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17.11.2009

Kleiner Bewerbungsknigge – Die ersten Minuten im Vorstellungsgespräch

Gepostet von Rajiv  -  0 Kommentare  - Kategorien: Business-Knigge, Rund um die Bewerbung

Wir finden es schadet nie, hin und wieder ein paar nützliche Tipps rund um das Thema Vorstellungsgespräch zu geben. In unserem neuesten Artikel geht es um die berühmten ersten Minuten im Vorstellungsgespräch – für manche die stressigste Phase im ganzen Bewerbungsprozess.

Deshalb gilt:

Egal für welche Stelle man sich bewirbt: es ist immer von Vorteil, ein paar Benimm-Regeln zu beachten. Wenn ihr diese Tipps beherzigt, macht ihr auf Anhieb einen guten Eindruck!

Also, viel Spass beim lesen und Viel Erfolg im Vorstellungsgespräch!

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24.08.2009

Stresstest im Vorstellungsgespräch?!

Gepostet von Steffi  -  0 Kommentare  - Kategorien: Ausbildung und Karriere, Rund um die Bewerbung

In jedem Vorstellungsgespräch fällt früher oder später die Frage nach den Stärken und Schwächen des Bewerbers. Wen bereits solche Fragen aus der Bahn werfen, der sollte am besten nicht in ein Vorstellungsgespräch geraten, bei dem mit so genannten „Brainteasern“ gearbeitet wird.

Brainteaser sind zwar nicht wirklich neu in der Welt des Recruiting, aber immer wieder gern genutzt um den Bewerber in eine Stresssituation zu versetzen. Zur Einstimmung ein kleines Beispiel für einen Brainteaser:

Theo hat zwei Seile, die jeweils in einer Stunde ganz abbrennen. Die Geschwindigkeit, mit der die Seile abbrennen, ist nicht konstant. Beispielsweise können nach drei Minuten bereits 80 Prozent des einen Seils abgebrannt sein, während das andere Seil in derselben Zeit nur zu 20 Prozent abgebrannt ist. Wie kann Theo mit den zwei Seilen genau 45 Minuten abmessen?

Wirklich absurd wird es allerdings bei der Frage: Wie viele Smarties passen in einen Smart?

Solche Fragen werden tatsächlich gestellt und können den Bewerber wirklich zum Schwitzen bringen. Aber wie reagiert man richtig? Laut einem Experteninterview auf gmx.net sollte man vor allem ruhig und freundlich bleiben und dem „Gesprächspartner keine bösen Motive unterstellen“.
Tja und wer dann noch die richtige Lösung liefert, dem sei gesagt: „Herzlichen Glückwunsch“.

Für alle die sich nicht so gern überraschen lassen, sondern lieber vorbereitet sein möchten, ist die Seite squeaker.net zu empfehlen. Dort gibt´s weitere Infos zu Brainteasern und anderen Psychotricks.

Dann mal viel Spaß beim Kopf-Zerbrechen! ;-)

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04.06.2009

Jobsuche 2.0 – Im Wandel der Zeit

Gepostet von Blogger-Team  -  3 Kommentare  - Kategorien: Rund um die Bewerbung

Jobsuche im Wandel der Zeit

Im Laufe der letzten paar Jahre hat sich die zwischenmenschliche Kommunikation durch E-Mail, Chats und Social Communities wie Facebook stark verändert. Bei der Jobsuche ist eine versendete Bewerbung nichts anderes als die Kommunikationsaufnahme mit einem Unternehmen.

Der Weg der Kontaktaufnahme bei Bewerbungen und die allgemeine Herangehensweise unterscheiden sich jedoch nicht sonderlich von dem Prozess von vor 10 Jahren. Gut, man sucht nicht mehr in der Zeitung nach Stellenangeboten und man versendet die Bewerbung meist per E-Mail, aber damit enden auch schon die Unterschiede von damals und heute.

Was viele nicht wissen: Es gibt heute viele Wege und Möglichkeiten, Stolpersteine im Internet aus dem Weg zu räumen. Nutzt stattdessen die Vorteile! Der erste Schritt dorthin ist der Wille zur Veränderung.

Neue Wege gehen – Web 2.0 nutzen

Das Internet, vielmehr das Web 2.0 eignen sich hervorragend dazu, die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Wir möchten Euch heute einige Beispiele aufzeigen, wie Ihr diese neuen Medien kreativ nutzen könnt, um Arbeit zu finden.

Chance Nr.1: Twitter

Jobsuche 2.0 mit TwitterVielleicht habt Ihr ja bereits von dem neuesten Internetphänomen Twitter gehört, bei dem man Statusnachrichten in knapper Form an alle interessierten Leute senden kann. Die Nachrichten der Twittergemeinschaft können über eine eigene Suche gefunden werden. Internetseiten wie JobTweet durchsuchen relevante Tweets (so werden die Nachrichten genannt) nach Jobangeboten. Der Vorteil: Oft “fängt der frühe Vogel den Wurm” bzw. “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”.

Twitter lässt sich aber auch dazu nutzen, Arbeitgeber darauf aufmerksam zu machen, was man auf dem Kasten hat und dass man derzeit einen Job sucht. So könnte ein arbeitsloser Journalist z.B. Links zu selbst geschriebenen Artikeln twittern , die als Arbeitsproben angesehen werden. Ein anderes Beispiel wäre ein arbeitssuchender Webdesigner, der auf seine erfolgreichen Projekte verweist.

Chance Nr.2: Blogs

Ähnlich wie bei der Vorgehensweise mit Twitter kann man einen eigenen Blog  erstellen und seine Erfahrungen bei der Jobsuche niederschreiben. Auf einer persönlichen Ebene kann über Ängste, Erfolge und allgemeinen Beobachtungen gebloggt werden – eben alles, was einen während der Jobsuche beschäftigt. Auf einer Unterseite können für interessierte Unternehmen Lebenslauf und Zeugnisse hinterlegt oder auf Anfrage angeboten werden.

Die Vorteile einer solchen Methode liegen auf der Hand: Durch die Öffentlichkeit solcher Blogs werden viele Menschen auf das persönliche Schicksal aufmerksam. Unter diesen Leuten sind möglicherweise auch Personaler oder Leute, die Personaler kennen. Außerdem ist man dadurch, dass man seine Jobsuche öffentlich macht, unter Druck, die Zügel nicht schleifen zu lassen und alles dafür zu geben, erfolgreich zu sein.

Einen etwas ältereren, aber immer noch aktuellen Artikel zum Thema findet Ihr z.B. bei der Süddeutschen. Kostenlose Blogs kann man z.B. bei www.wordpress.de und www.blogs.de erstellen.

Chance Nr.3: Youtube

Ein schönes Beispiel, wie man Videos dafür nutzen kann, um auf seine Arbeitslosigkeit aufmerksam zu machen – ein Video des Filmemachers Ross Chinn, das seit einigen Tagen durch die Welt des Internets kursiert. Um seine Fähigkeiten bei der Videobearbeitung zu demonstrieren, hat sich Ross hingesetzt und ein beeindruckendes Video erstellt und auf seinem Blog veröffentlicht. Unter dem Video ist eine kleine Anmerkung, dass er “derzeit übrigens auf Jobsuche” sei.

Death Cab for Cutie – Little Bribes from Ross Ching on Vimeo.

Ein möglicher anderer Ansatz wäre es z.B. wenn ein arbeitsloser Koch seine Kochkünste per Video aufnimmt und potenzielle Arbeitgeber direkt anspricht und auf ein Probeessen einlädt. Der virale Effekt eines solchen Videos kann im Internet gewaltige Ausmaße annehmen. Der Aufwand ist zwar verhältnismäßig hoch, aber “wer nicht wagt, der nicht gewinnt”.

Chance Nr.4: Facebook, StudiVZ & Co

Das erste, was Personaler heute bei einem geeigneten Kandidaten machen – den Namen googeln. Nicht nur bei Google werden Infos über Euch erscheinen, auch bei Facebook, StudiVZ und anderen Social Communities, bei denen Ihr mit dem richtigen Namen angemeldet seid, wird man Euch finden und Dinge über erfahren, die der Personaler besser nicht wissen sollte. Schaut doch mal bei www.yasni.de vorbei – Ihr werdet erstaunt sein, was das Internet alles über Euch weiß.

Aber dieser Artikel soll dazu dienen, sich solche Plattformen zu Nutze zu machen und bewusst mit dem Wissen des forschenden Personalers zu spielen.

Die allseits beliebten Gruppenzugehörigkeiten in Social Communities können sehr gut fürs Selbstmarketing genutzt werden. Sucht man eine Stelle als LKW-Fahrer kann man doch einfach einer Gruppe beitreten mit einem Namen wie “Ich fahre für mein Leben gern LKW”. Oder eine jobsuchende Kindergärtnerin tritt der Gruppe “Ich bin kinderlieb” bei. Statt Bilder im Profil zu haben, die einem bei der letzten Party mit einem Drink in der Hand zeigen – lieber Bilder des letzten Museumbesuchs veröffentlichen. Das zeigt kulturelles Interesse. Bei den Interessen kann man jobverwandte Hobbys und Freizeitaktivitäten unterbringen und bei dem Feld “Suche nach…” nicht nur Partner oder Partys, sondern auch mal “Job” mit angeben.

Wie Ihr seht, ergeben sich etliche Chancen, das “neue Web” zu nutzen, um seine Erfolgschancen auf einen Job signifikant zu steigern. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt!

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20.05.2009

Standardfragen und 08/15-Antworten im Vorstellungsgespräch

Gepostet von Blogger-Team  -  2 Kommentare  - Kategorien: Rund um die Bewerbung

Standardfragen, Standardantworten im VorstellungsgesprächStandardfragen wie „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“ oder „Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?“ kennt im Vorstellungsgespräch jeder. Natürlich kann man solchen 08/15 Fragen auch mit 08/15 Antworten entgegnen. Doch Obacht! 9 von 10 Bewerbern glänzen hier durch Mangel an Kreativität. Personaler lieben es zwar, Standardfragen zu stellen, hassen es jedoch, Standardantworten zu bekommen. Daher sind gerade solche Fragen DIE Chance, sich von anderen Bewerbern abzuheben und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Authentisch zu bleiben und eine gewisse Souveränität an den Tag zu legen ist hier wichtiger als die politisch korrekte Standardaussage. Hier einige Beispiele, wie man nicht antworten sollte:

  • „Ich bin teamfähig.“ Punkt.

√ Wenn man schon Teamfähigkeit als Stärke nennt, dann sollte man diese auch mit Belegen aus der Vergangenheit untermauern. Z.B. wo im Beruf oder auch privat diese Stärke gefragt war und inwiefern diese in der jeweiligen Situation hilfreich war.

  • „Meine Schwäche ist, dass ich zu ehrgeizig bin.“

√ Gäääähn, denken sich wohl die meisten Personaler, die schon wieder diese Standardantwort zu hören bekommen. Natürlich sollte man sich selbst nicht schaden, indem man alle seine bekannten Schwächen aufzählt. Trotzdem ist eine gewisse Aufrichtigkeit bei dieser Antwort von Nöten, damit man nicht den Eindruck erweckt, dass man auch bei anderen Fragen nicht ehrlich geantwortet hat.

  • „Das Gehalt ist für mich zweitrangig.“

√ Ist ja schön, dass man den Anschein erwecken will, dass man dem Geld keinen so hohen Stellenwert einräumt. Damit bringt man sich allerdings in keine gute Ausgangssituation für die Gehaltsverhandlungen.

  • „Ich bin genau der Richtige für die Stelle. Ich erfülle all Ihre Anforderungen.“

√ Inhaltslose Floskeln ohne Begründungen kommen in der Regel negativ an. Es kann der Eindruck entstehen, dass man garnicht genau weiß, welche Qualifikationen für die Stelle gefragt sind.

Wie auch schon beim Anschreiben sollte man auch im Vorstellungsgespräch durch Individualität und Kompetenz überzeugen. Ihr habt es schließlich bis hierher geschafft und wollt nun nicht durch einen Mangel an Persönlichkeit durch das Raster fallen.

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04.05.2009

Der schnelle Weg zum Vorstellungsgespräch

Gepostet von Blogger-Team  -  0 Kommentare  - Kategorien: Rund um die Bewerbung

Wenig Zeit zum bewerbenWie viel Zeit benötigt Ihr für eine Bewerbung? Eine halbe Stunde? Eine Stunde? Klar kostet das Zeit, denn man sollte jede Bewerbung individuell schreiben und immer wieder aufs Neue begründen, warum man gerade diese Stelle gerne haben und in genau diesem Unternehmen unbedingt arbeiten möchte.

Aber seien wir doch mal ehrlich: Der Personaler weiß ganz genau, dass Ihr euch auch auf andere Stellen beworben habt. Es wäre auch sicherlich nicht sonderlich klug, euch nur auf eine Stelle zu bewerben. Vor allem wenn man dringend einen Job, ein Praktikum oder eine Ausbildung sucht und nicht sooo wählerisch ist, sollte man nicht zu viel Energie und Zeit in eine einzige Bewerbung stecken.

Denn die Frage darf doch erlaubt sein: Bringt dich eine sehr gute und perfekt ausgearbeitete Bewerbung pro Stunde näher zum Ziel „eingeladen zu werden“ als 10 durchschnittliche 0815 Bewerbungen? Ich denke NEIN! Masse statt Klasse, Quantität über Qualität? JA, sage ich, denn schließlich überzeugt Ihr mit eurem Lebenslauf, euren Erfahrungen und eurer Eignung für den Job.

Also bekommt Ihr hier den etwas anderen Bewerbungs-Leitfaden. Mit diesem 9 Punkte-Plan lernt Ihr, wie Ihr schnell und effektiv Bewerbungen raushaut und wie Ihr den Quotienten Einladungen / Aufwand optimieren könnt. ;)

(Bedenkt dabei bitte, dass jeder Bewerber seine eigenen Methoden hat, wie er an Bewerbungen herangeht. Wir wollen wirklich nur Denkanstöße geben und raten jedem Bewerber, seinen eigenen Weg zu finden. Wenn man den Zeitaufwand vernachlässigt, ist eine auf das Unternehmen und die Stelle optimierte Bewerbung natürlich immer die bessere Wahl.)

Tipps zum effektiven bewerbenPunkt 1: Holt Eure schnieksten Klamotten aus dem Schrank und macht ein tolles Bewerbungsfoto (vom Fotografen!!). Und nein, Ihr wollt keine teure 6 Bilder Strecke mit jeweils unterschiedlichen Posen und Outfits. Besteht darauf, ein einziges schönes Bild ausschließlich in digitaler Form zu erhalten. Spart Geld und mehr braucht Ihr nicht….wirklich!

Punkt 2: Denn Ihr bewerbt euch nur online und am besten nur per E-Mail! Das geht schnell und was wir hier wollen, IST schnell. Formulare auf Unternehmensseiten fressen zu viel Zeit, die man dafür nutzen kann, 10 weitere Bewerbungen zu verschicken.

Punkt 3: Ja, ein gewisser Aufwand muss im Vorfeld getätigt werden, um später die Bewerbungsmaschine warmlaufen zu lassen. Scannt Euren Lebenslauf, Eure Arbeitszeugnisse und was Ihr sonst noch als wichtige Anhängsel seht ein und bastelt daraus EINE PDF-Datei. Kein Datum in den Lebenslauf, einmal Unterschrift unter den Lebenslauf und nie wieder anschauen.

Punkt 4: Bereitet eine Standard E-Mail vor, die soviel aussagt wie: „Hier habt Ihr meine Bewerbung!“… versucht, Euch dabei gewählter auszudrücken, als ich es jetzt tue.

Punkt 5: Einmal die Mühe machen, ein anständiges Anschreiben zu erstellen ist der wichtigste Punkt, um mit dieser Shotguntaktik Erfolg zu haben. Nimmt Euch Zeit, um Euch toll darzustellen, überschreitet dabei aber nicht eine Seite, so toll seid Ihr auch wieder nicht… ;)

Punkt 6: Bereitet zwei, drei modifizierte Versionen dieses Anschreibens vor, die Ihr je nach Tätigkeitsfeld und Branche austauschen könnt. Dabei reicht es eigentlich, wenn sich der erste Abschnitt unterscheidet. Und nehmt ja keine Adressen mit in das Anschreiben, dieser Part wird komplett gestrichen! Braucht kein Mensch in einer Online-Bewerbung und spart massenhaft Zeit.

Punkt 7: Gut gemacht! Ihr habt den Großteil der Arbeit erledigt. Jetzt heißt es Stellen finden… am besten bei www.jobscout24.de ;)

Punkt 8: Jetzt muss für jede Bewerbung eigentlich nur noch der Ansprechpartner in der Anrede und in der E-Mail(!) angepasst werden und die jeweilige Vorlage für den Bereich gewählt werden und schon kanns losgehen.

Punkt 9: Schaut nicht zurück, wenn Ihr alle Vorkehrungen getroffen habt – haut die Bewerbungen eine nach der anderen raus…. Ihr habt schon alles richtig gemacht. ;)

Der schnelle Weg zum BewerbungsgesprächMit diesen Tipps könnt Ihr locker 50 bis 100 Bewerbungen pro Tag versenden. Wenn dann kein Vorstellungsgespräch dabei herauskommt, müsst Ihr Euch ernsthaft um Euren Lebenslauf Sorgen machen.

So, jetzt brauche ich aber auch Eure Meinung zu dem Ganzen. Welche Methode haltet Ihr für sinnvoller, wenn man schnell einen Job finden möchte? Oder habt Ihr vielleicht sogar noch weitere Tipps, wie man schnell und effektiv Bewerbungen „abarbeiten“ kann, dann nur her damit… die Leser wird’s freuen ;)

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