26
Mai
2009

Schönheits-OP als Bonusvergütung?

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Ja wahnsinn. Da surfe ich heute auf web.de und finde einen Artikel über eine tchechische Klinik, die Mitarbeiter mit gratis Brust-OPs, Fettabsaugungen und Bauchstraffungen lockt.

So hat der Mangel an Ärzten, Krankenschwestern etc. bei dieser Privatklinik die Personaler dazu veranlasst, auf ungewöhnliche Methoden zur Rekrutierung von neuen Mitarbeitern zurückzugreifen.

Wie dürfen wir uns das jetzt vorstellen?

Am ersten Arbeitstag werden einem die Kollegen kurz vorgestellt und man darf sich noch am selben Tag von einem von ihnen “verschönern” lassen? Gut, der Arbeitsatmosphäre tut es sicherlich keinen Abbruch, wenn hier Frauen mit Superbusen und Männer mit makellosen Körpern und/ oder Gesichtern durch die Gänge laufen.

Die Patienten freuts auch. Sie können direkt am Arzt und der Krankenschwester begutachten, wie die Kolleginnen und Kollegen ihre Arbeit verrichten. Dass es aber auch billiger geht, sieht man hier.

Was mir allerdings ein wenig Sorgen bereiten würde, wäre die Qualität der Bewerber. Damit meine ich aber nicht die äußeren Merkmale. Vielmehr würde ich mir Gedanken machen, wenn sich die Leute nur für einen Job interessieren, der ihnen ein gratis Make-Over garantiert.

Und die Moral von der Geschicht? Job und Schönheits-OP beißt sich nicht.



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Kommentare (5):

Freitag, 16. Juli 2010

Dem kann ich mich nur anschliessen, das äussere Erscheinungsbild hat bei Bewerbungen definitiv eine richtungsweisende Einfluss. Es muss ja nicht unbedingt um Schönheits-OP gehen, wenn ich da beispielsweise an Personen denke welche im Gesicht durchweg tätowiert und gepierct sind, die werden es z.B. schwer haben in Verbindung mit alten Leuten zu arbeiten.

VServer
Mittwoch, 10. Juni 2009

Denke mal das Äußere spielt heutzutage bei sehr vielen Bewerbungen ein entscheidenes Kriterium.

Webhosting
Mittwoch, 3. Juni 2009

Man kann es allerdings auch von der anderen Seite her betrachten: Durch diese Aktion steigt die Anzahl der Bewerber um ein Vielfaches, was dazu führt, dass die Klinik eine größere Auswahl hat und im Endeffekt vielleicht sogar geeignetere Mitarbeiter finden kann.

Stephan
Dienstag, 2. Juni 2009

Eine Klinik, die ihr Personal mit solchen mitteln anwirbt, sollte nicht unbedingt die höchsten qualitativen Standards – womöglich aber die hübschesten – haben.

Tim
Mittwoch, 27. Mai 2009

Warum kommt mir dieser Bildauschnitt nur so bekannt vor? Hm … ;)

Axel