29
Apr
2009

Sind deutsche Arbeitnehmer keine Krisenhelfer?

Rein theoretisch sollte jedem klar sein, dass in Zeiten der Wirtschaftskrise der sprichwörtliche Gürtel auch in der persönlichen Taille enger geschnallt werden muss. Ist es das tatsächlich? Wir haben unsere User gefragt: “Was würden Sie tun, um Ihrem Unternehmen wieder auf die Sprünge zu helfen?”

Ergebnis: Weniger als 5 Prozent der Befragten würden auf einen Teil ihres Gehalts verzichten…

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Der Verzicht auf Bonus-Zahlungen erscheint 39,55 Prozent der JobScout24 Nutzer plausibel. Mit 24,61 Prozent ist immerhin ein Viertel der Befragen dazu bereit, auf eine Gehaltserhöhung zu verzichten. Weitere 16,53 Prozent der Umfrageteilnehmer hätten kein Problem mit unbezahlten Überstunden. 4,39 Prozent könnten auch mit dem Verzicht auf Weihnachts- respektive Urlaubsgeld leben – freiwillige Arbeitgeber-leistungen, die allerdings ohnehin in vielen Unternehmen längst abgeschafft sind (laut einer Umfrage unter JobScout24 Nutzern vom Dezember 2008 erhalten über 50 Prozent aller Arbeitnehmer kein Weihnachtsgeld). Komm es jedoch zum Äußersten, also dem Verzicht auf einen Teil des regulären Monatsgehalts, so sind nur 4,92 Prozent aller Befragten willens, zum Wohle ihres Unternehmens regelmäßige finanzielle Einbußen hinzunehmen.

Wie Arbeitnehmer dann allerdings in der konkreten Situation,  reagieren würden, das steht vermutlich auf einem anderen Blatt: Gehaltskürzung, Kurzarbeit – oder doch lieber Arbeitslosigkeit…? Ich drücke Euch allen die Daumen, dass sich diese Frage nicht stellt.


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Kategorien: Arbeitsmarkt

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