20
Jan
2009

Steigende Anzahl an Stellenausschreibungen im Dezember 2008

Ist die Wirtschaftskrise vielleicht doch nur eine Art Zeugen-Jehova-Weltuntergang? Oft verkündet – nie erreicht… ? Der JobScout24 Arbeitsmarkt-Ticker hat für den Dezember 2008 eine erfreulich positive Bilanz gezogen: Die Anzahl der derzeit auf über 1 Mio. Unternehmenswebsites ausgeschriebenen Stellen war im Vergleich zum Vormonat deutlich gestiegen. Und das nach drei Monaten Abwärtstrend in Folge.  Bleibt die bange Frage: Ist das wirklich eine Trendwende oder nur ein kurzes Aufbäumen? Glaubt man den Prognosen der Bundesagentur für Arbeit, so wird sich bald wieder Ernüchterung einstellen müssen. Die Februar-Ausgabe des Arbeitsmarkt-Tickers wird’s zeigen… Zwischenzeitlich freue ich mich zumindest über eine kurzfristige Auszeit von dem bösen W-Wort :-)


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Kategorien: Arbeitsmarkt

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Kommentare (4):

Donnerstag, 12. März 2009

Hi ob studiert oder nicht ist auf dem Arbeitsmarkt heutzutage sowas von sch… egal. Ich werde dieses Jahr 30 und habe vor lauter Bildung wohl irgendwo den Karrierezug verpaßt. Bin gelernte IT-Kauffrau, damals als ich meine Ausbildung begonnen hatte, boomte angeblich der Markt. Ich habe ich den vergangenen 6 Jahren der Suche nach einem Job nur eine einzige Stellenanzeige in diesem Beruf gefunden.

Nach einem Jahr Arbeitslosigkeit hatte ich dann auch noch ein Wirtschaftsinformatik Studium angefangen. Das dauerte mit diversen Praktika (teilweise ohne Bezahlung) ganze 4 Jahre. Nun stehe ich genauso blöd da wie voher .. arbeitslos. Das einzige was die Agentur für Arbeit mir anbieten kann, ist ein Job im Call-Center. Mit einer 40h Woche im Schichtdienst auch am Wochenende und an Feiertagen für 750 € Brutto(!).

Ich frage mich wozu ich wohl insgesamt 7 Jahre der Ausbildung verschwendet habe. Das Leben ist so ungerecht manchmal. Zuletzt hatte ich einen Job mit einem 3monatigen Vertrag. Eingekauft über eine Partnerfirma eines Global Players. Ich verdiene dort also nur einen Bruchteil von dem was Festangestellte haben. Nun wurde mir mitgeteilt, dass kein Geld da ist, um mich weiterhin zu beschäftigen obwohl ich gute Arbeit leiste.

Das scheint allerdings niemanden zu interessieren. Ich werde wohl weiterhin monatlich Bewerbungen versenden und mit den eintrudelnden Absagen das letzte bisschen Hoffnung und
die Freude am Leben verlieren.

MfG

Gast079
Mittwoch, 21. Januar 2009

Auch wenn es vielleicht nur ein Aufbäumen ist, ist es doch ein gutes Gefühl, dass der Weltuntergang nicht unbedingt vor der Tür stehen muss. Düstere Prognosen, von den Medien noch fein dramatisiert, helfen den Menschen in keinster Weise. Natürlich sollte man den Ist-Zustand realistisch betrachten und nicht nur beschönigen. Dennoch sollte man trotz aller düsteren Zahlen auch Optimismus an den Tag legen und sich vielleicht um Lösungen kümmern anstatt sich immer nur in der schlechen Situation zu wälzen. Deswegen: Daumen hoch für die Auszeit des “W-Wortes”! Danke für ein wenig Optimismus. :-)

Mittwoch, 21. Januar 2009

Danke Axel…wünsche Dir noch ne schöne Woche :)

Mittwoch, 21. Januar 2009

Kleiner Hinweis: Man kann das PDF nicht öffnen; scheint falsch verlinkt zu sein…
Viele Grüße,
Axel