2009
Stresstest im Vorstellungsgespräch?!
In jedem Vorstellungsgespräch fällt früher oder später die Frage nach den Stärken und Schwächen des Bewerbers. Wen bereits solche Fragen aus der Bahn werfen, der sollte am besten nicht in ein Vorstellungsgespräch geraten, bei dem mit so genannten „Brainteasern“ gearbeitet wird.
Brainteaser sind zwar nicht wirklich neu in der Welt des Recruiting, aber immer wieder gern genutzt um den Bewerber in eine Stresssituation zu versetzen. Zur Einstimmung ein kleines Beispiel für einen Brainteaser:
Theo hat zwei Seile, die jeweils in einer Stunde ganz abbrennen. Die Geschwindigkeit, mit der die Seile abbrennen, ist nicht konstant. Beispielsweise können nach drei Minuten bereits 80 Prozent des einen Seils abgebrannt sein, während das andere Seil in derselben Zeit nur zu 20 Prozent abgebrannt ist. Wie kann Theo mit den zwei Seilen genau 45 Minuten abmessen?
Wirklich absurd wird es allerdings bei der Frage: Wie viele Smarties passen in einen Smart?
Solche Fragen werden tatsächlich gestellt und können den Bewerber wirklich zum Schwitzen bringen. Aber wie reagiert man richtig? Laut einem Experteninterview auf gmx.net sollte man vor allem ruhig und freundlich bleiben und dem „Gesprächspartner keine bösen Motive unterstellen“.
Tja und wer dann noch die richtige Lösung liefert, dem sei gesagt: „Herzlichen Glückwunsch“.
Für alle die sich nicht so gern überraschen lassen, sondern lieber vorbereitet sein möchten, ist die Seite squeaker.net zu empfehlen. Dort gibt´s weitere Infos zu Brainteasern und anderen Psychotricks.
Dann mal viel Spaß beim Kopf-Zerbrechen!
