Auch wenn sich das im ersten Moment komisch anhört, aber direkt nach der Kündigung war ich so aktiv, dass ich geradewegs in eine Buchhandlung gestürmt bin. Warum in eine Buchhandlung? Ganz einfach: Ich liebe Bücher. Hier erfahre ich alles, was ich wissen will.
Und nach der Kündigung wollte ich so einiges wissen. Wie geht es jetzt weiter? Wie sieht meine rechtliche Lage aus? Will ich in Zukunft überhaupt noch im gleichen Job arbeiten? Wäre nicht jetzt der Zeitpunkt, sich anderweitig zu orientieren? Und wie schreibt man noch mal eine gute Bewerbung? Was gehört da alles rein? Wie verhält man sich später bei Vorstellungsgesprächen? Und nicht zuletzt: Wie gehe ich mit dieser besch******* Situation um? Fragen über Fragen…
[Später hat sich die aktive Phase naturgemäß gelegt und kurz darauf ich bin in die Melancholie-Depressions-Weltschmerz-Phase gerutscht, in der ich mich einen ganzen Tag lang von Schokolade ernähren konnte und nur Solitär gespielt habe. Aber in den ersten Stunden nach dem Entlassungsgespräch waren vermutlich noch so viel Adrenalin und was weiß ich was für Stoffe in meinem Blut unterwegs, dass ich nicht nur in der Stadt rumgelaufen bin, sondern zielgerichtet in den Hugendubel gestürmt bin, um mir Literatur zu besorgen.]
Ob ich fündig geworden bin? Jein. Finden kann man genug. Was gibt es nicht alles für Bücher: Für die, die nicht wissen, welchen Job sie machen möchten. Für die, die gekündigt worden sind. Für die, die eine Bewerbung schreiben müssen/wollen. Für die, die sich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten wollen. Und und und… Alle Fragen, die mir durch den Kopf schossen, schienen mir diese Werke zu beantworten.
Gott sei Dank war mein Hirn trotz aller Konfusion noch so weit intakt, dass es mir mittels einer inneren Stimme zuflüstern konnte: „Willst Du jetzt wirklich so viel Geld für Bücher ausgeben, wo Du gerade Deinen Job verloren hast? Solltest Du nicht erst mal die Ausgaben etwas reduzieren? Wer weiß, wann Du einen neuen Job findest und wie die finanzielle Situation in den nächsten Monaten aussieht!“
Also habe ich Hugendubel vorerst nicht bereichert und zunächst www.amazon.de durchforstet. Zum ersten Mal habe ich dabei die Lieblingslisten genutzt, in denen User ihre Favoriten zusammenstellen und empfehlen können. Und tatsächlich gibt es dort Sammlungen zu den oben genannten Bereichen, hier eine kleine Auswahl:
Sehr schön finde ich aber auch Alternativen zur Festanstellung: Alternativen
Viel Spaß beim Schmökern!
Julia




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