15
Apr
2010

Wenn Frauchen arbeitet, muss Bello draußen bleiben

In Deutschland leben 5,5 Mio. Hunde – Tendenz steigend. Aber wohin mit dem vierbeinigen Gefährten während der Arbeitszeit? JobScout24 hat 3.829 Nutzer gefragt: „Hunde am Arbeitsplatz: Was halten Sie davon?“ Insgesamt 36,85 Prozent der Befragten und damit mehr als jeder Dritte arbeiten in einer „Hundesperrzone“. Während in jedem dritten deutschen Haushalt ein oder mehrere Hunde leben, ist nur jeder Zehnte Umfrageteilnehmer (9,48 %) in der glücklichen Lage, Bello mit ins Büro nehmen zu können.

Süß oder lästig?

Unabhängig von der Frage, ob Vierbeiner geduldet werden oder nicht, beurteilen Arbeitnehmer den Störfaktor „Bürohund“ unterschiedlich. Mehr als die Hälfte aller Umfrageteilnehmer (56,65 %) findet „tierische Kollegen“ nicht störend oder freut sich sogar über deren Gesellschaft:

  • 21,96 %: Bei uns ist das nicht erlaubt, mich würde es aber nicht stören.
  • 25,20 %: Ich freue mich, wenn Kollegen ihren Hund dabei haben.
  • 9,48 %:   Ich nehme meinen Hund mit in die Arbeit.

Die verbleibenden 43,35 Prozent verteilen sich auf prinzipielle Hundehasser und solche, die Hunde im Büro als störend empfinden:

  • 14,98 %: Bei uns ist das Gott sei dank nicht erlaubt.
  • 15,70 %: Ich finde, das lenkt von der Arbeit ab.
  • 12,77 %: Ich mag keine Hunde.

 



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Kommentare (6):

Mittwoch, 13. Oktober 2010

S.L. hat schon recht, wenn das ganze funktionieren soll, dann nur mit bestimmten regeln… trotzdem heißt nur weil ein bestimmter Prozentsatz an Menschen effektiver arbeitet nicht im Umkehrschluss, dass das bei allen so ist. Manche Menschen sind eben eher abgelenkt oder von Hunden gestört als andere… ich finde man muss das wirklich von Fall zu Fall entscheiden und mit den Kollegen diskutieren.
grüße, Lea

Lea
Dienstag, 25. Mai 2010

Ich halte den Kommentar von Herrn Gruendlinger für absoluten Schwachsinn. Wie Untersuchungen ja auch gezeigt haben, haben Hunde im Büro einen positiven Effekt auf die Effektivität und die Atmosphäre.
Natürlich muss es Regeln geben, so z.B. dass sich der Hund wie jeder andere Kollege auch benehmen muss, will sagen: er darf in keinster weise stören! Ein Hund, der morgens vor der Arbeit, mittags in der Pause und Abends nach der Arbeit seinen Spaziergang hatte, schläft während der Arbeitszeit ohnehin.
Auch stinken saubere Hunde nicht! Und wenn sie nach schmutzig sind und nicht gewaschen werden, dann riechen sie genauso unangenehm wie schwitzende männliche Kollegen auch…
Fazit:
Ein Mitarbeiter ist i.d.R. weniger effektiv, wenn er 8 Stunden ohne Pause durcharbeitet. Hunde wirken stressabbauend und haben damit einen ähnlichen Effekt wie eine kurze Pause – steigern so die Effektivität und sind so ein klares Plus für jedes Unternehmen!

S.L.
Sonntag, 9. Mai 2010

Ich habe einen Hund und zwei katzen, für mich unvorstellbar.

P
Dienstag, 4. Mai 2010

Dass das Thema “Hunde im Büro” evtl. polarisieren würde, war uns von vornherein klar. Dennoch ist es sehr interessant zu beobachten welche Meinungen sich auftun… ;-)

Rajiv
Dienstag, 4. Mai 2010

so ein köter stinkt, vor allem wenn eine hohe luftfeuchtigkeit vorhanden ist…
außerdem will so ein köter immer mal eben mit seiner nassen nase an allen leuten mal eben ein stinkendes gesabber hinterlassen…
der köterbesitzer geht dann mal eben wie der raucher auch ein bisschen nach draußen und der andere NICHTRAUCHENDE und KÖTERFREIE DEPP arbeitet dann wie immer weiter, geht er mit raus fragt man ihn: wieso arbeitest DU nicht weiter????
usw. usw. usw.

peter quendlinger